Mittwoch, 25. Juni 2014

Gruppe E - F Spieltag 3

Hoffnung sieht etwas anders aus: Cristiano Ronaldo gibt sich vor dem letzten Gruppenspiel resigniert.

Sieht so der Glaube an ein "Wunder" aus? Portugal muss gegen Ghana siegen, gleichzeitig auf einen Erfolg Deutschlands hoffen - und insgesamt fünf Tore aufholen. Ausgerechnet Cristiano Ronaldo fällt vor dem letzten Gruppenspiel (Donnerstag, 18 Uhr im LIVE!-Ticker) aber durch Äußerungen auf, in denen er der "Selecçao" die Klasse abspricht und sich alles andere als zuversichtlich zeigt.


Nur bei Nigeria steht bei der WM in Brasilien noch die Null: Bleibt Vincent Enyeama auch gegen Argentinien ohne Gegentor


Enyeama will diesmal nicht nur Messi ärgern

Heute um 18 Uhr treffen in Porto Alegre Argentinien und Nigeria aufeinander. Die Ausgangslage ist klar: Der Albiceleste reicht in der Gruppe F ein Punkt, um Gruppensieger zu werden. Genau dieser Zähler wäre dann auch für die "Super Eagles" genug, um Rang zwei nicht mehr an den Iran zu verlieren. Garant soll Keeper Vincent Enyeama werden - der Lionel Messi schon einmal zur Verzweiflung brachte.

Weiß, dass seine Mannschaft bisher keinen guten Fußball spielte: Alejandro Sabella.

Sabella will die Messi-Abhängigkeit verkleinern

Argentinien weiß um seine Probleme: Vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Nigeria herrscht trotz zwei Siegen aus zwei Spielen keine Zufriedenheit. Zu schlecht spielte die Albiceleste bisher, zu abhängig war man von Lionel Messi. Coach Alejandro Sabella hat die Probleme vor dem Duell mit den alten Bekannten erkannt.

Am Ende blieb nur Niedergeschlagenheit: Edin Dzeko.

Dzekos letzter Schuss - "Das Ding wollte nicht rein"

Nach der erstmaligen Qualifikation für eine WM-Endrunde war die Euphorie riesengroß bei Bosnien-Herzegowina. Doch bei der folgenden Premiere am Zuckerhut muss die Mannschaft um den früheren Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko schon nach zwei Spielen die Heimreise antreten. Das 0:1 gegen Nigeria war die zweite Niederlage nach dem bitteren 1:2 gegen Argentinien.
Kann es nicht fassen: Ashkan Dejagah, nach dem ausgeblieben Elfmeterpfiff von Milorad Mazic 

Der Iran will Geschichte schreiben

Der Ärger der späten und in Teilen auch unglücklichen 0:1-Pleite ist bei den Iranern auch vor dem entscheidenden Spiel gegen Bosnien-Herzegowina noch immer nicht verraucht. Dennoch rüstet sich das "Team Melli" nun für die Partie gegen den bereits ausgeschiedenen WM-Neuling. Selbst mit nur einem einzigen Torerfolg aus drei Spielen könnte der Iran dabei Geschichte schreiben - oder gar per Los-Entscheid weiterkommen.
Musa gleicht aus

Mit einem tollen Freistoß hat Superstar Messi Argentinien kurz vor der Pause wieder gegen Nigeria in Führung gebracht. Bosnien führt gegen Iran, es bleibt also spannend in der Gruppe. 


Lionel Messi

Argentinien huldigt Messi - Nigeria jubelt trotzdem

Das Herzschlagfinale in Gruppe F blieb aus. Der Iran hatte gegen das bereits ausgeschiedene Bosnien-Herzegowina keine Chance und verlor mit 1:3. Deshalb blieb Nigeria trotz der Niederlage gegen Argentinien auf Platz zwei der Gruppe. Die Argentinier, begleitet von vielen tausend Fans, huldigte einmal mehr Lionel Messi, der einen Doppelpack zum 3:2-Sieg beisteuerte. Danach kämpft die Schweiz gegen Honduras um das Achtelfinale. Parallel muss Ecuador gegen die starken Franzosen ran.

Weltmeisterschaft - 3. Spieltag

Mannsch. IMannsch. IIErg.
Nigeria - Argentinien2:3 (1:2)
Bosnien-Herzegowina - Iran3:1 (1:0)

Tabelle

Pl.VereinSp.g.u.v.ToreDiff.Pkte.
1 33006:339
2 31113:304
3 31024:403
4 30121:4-31



Zeigt aufs Achtelfinale:


Karriereende im Dschungel? Hitzfeld denkt nicht dran

Wie bei der WM 2010 droht der Schweiz das Vorrundenaus - und zwar wieder gegen Honduras. Heute Abend (22 Uhr MESZ), entscheidet sich damit auch, ob Ottmar Hitzfelds große Trainerkarriere ein trauriges Ende nimmt. Der "Nati"-Coach gibt sich zuversichtlich, obwohl er abhängig von Frankreich ist.


Neuer WM-Rekordtorschütze Ecuadors: Enner Valencia.


Valencia stellt Valencia in den Schatten

Ecuador erlebte einen unrühmlichen Start in das WM-Turnier in Brasilien. Das Auftaktmatch ging mit 1:2 gegen die Schweizer verloren, womit die Schützlinge von Trainer Luis Fernando Suarez bisher als einziges südamerikanisches Team in sechs Partien nicht gegen Europäer gewinnen konnten. Gegen Honduras allerdings hat sich "La Tri" trotzdem die Chance aufs Achtelfinale erkämpft - dank Valencia. Enner Valencia.
Gut drauf: Torwart Hugo Lloris, Mathieu Debuchy und Yohan Cabaye (v.l.n.r.).

Frankreich im Flow: "Wir haben einen Riesenspaß!"

Mathieu Valbuena hat vor dem letzten Gruppenspiel heute gegen Ecuador klare Worte gefunden: "Wir wollen den Gegner beißen." Da ahnte der kleine Franzose noch nicht, dass Luis Suarez genau das am Dienstag mit Giorgio Chiellini machen würde. Doch sei's drum - der Franzose wollte damit nur Offensichtliches zeigen: Frankreich, Deutschlands möglicher Viertelfinalgegner, ist bereit für Großes. Der Vergleich mit 1998 ist kein Tabu mehr.


Begegnungen

AnstoßOrtMannsch. IMannsch. IIErg.


Mi25.06. 22:00Manaus  -  0:3 (0:2)


Rio de Janeiro  -  0:0 



Tabelle

Pl.Verein Sp. g.u.v. ToreDiff. Pkte.
1  3 210 8:26 7
 
2  3 201 7:61 6
3  3 111 3:30 4
 
4  3 003 1:8-7 0


Rot - Ecuador - Minute 48  

Shaqiri machte gegen Honduras zwei Tore.

Es läuft gut für die Schweiz: Das Team von Ottmar Hitzfeld führt bereits mit zwei Toren gegen Honduras, Xherdan Shaqiri hat doppelt getroffen. Doch Ecuador braucht fürs Achtelfinale nur ein Tor gegen Frankreich. Verfolgen Sie die Spiele im


Für diese Attacke gab's Rot: Antonio Valencia.

"Les Bleus" hingegen konnte den Schwung aus dem furiosen 5:2-Sieg gegen die Schweiz nicht mitnehmen. Die auf sechs Positionen veränderte Elf von Didier Deschamps tat sich lange schwer, ließ aber vor allem die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Sonst wären die Hoffnungen der "Tri" schon schneller begraben gewesen. Trotzdem: Frankreich steht als Sieger der Gruppe E im Achtelfinale.


Im Achtelfinale Holland - Chile -  Kolumbien - Costa Rica - Argentinien -Belgien - Brasil - Mexiko - Uruguay - Griechenland - Nigeria - Schweiz - Frankreich -

Ausgeschieden - Spanien - Kamerun - England - Bosinien - Kroatien - Italien - Japan - Elfenbeinküste - Iran - Hounduras - Ecuador


Achtelfinale

28,06 Erster G - A   -   Zweiter G - B - Brasilien      - Chile
29,06 Erster G - B   -   Zweiter G - A - Niederlande - Mexiko
28,06 Erster G - C   -   Zweiter G - D - Kolumbien - Uruguay      
29,06 Erster G - D   -   Zweiter G - C - Costa Rica  -  Griechenland
30,06 Erster G - E   -   Zweiter G . F - Frankreich   - Nigeria
01,07 Erster G - F   -   Zweiter G - E - Argentinien - Schweiz

Dienstag, 24. Juni 2014

Gruppe C . D Spieltag 3

Legt jede Zurückhaltung ab: Costa Ricas Mittelfeldspieler Celso Borges.

Quicklebendig in der Todesgruppe. Nach zwei Siegen gegen die Ex-Weltmeister Uruguay(3:1) und Italien (1:0) strotzt Underdog Costa Rica vor dem letzten Vorrundenspiel in der Gruppe D gegen die in ihrem Stolz so arg gekränkten Engländer vor Selbstbewusstsein. Längst fürs Achtelfinale qualifiziert, können die "Ticos" gegen den schon ausgeschiedenen Champion von 1966 sogar einige Spieler schonen.


Hoffnungsträger Uruguays: Luis Suarez


Tabarez: "Angst gibt es im Fußball nicht"

"Wir wissen, was auf dem Spiel steht", sagte Luis Suarez vor dem entscheidenden Gruppenspiel der "Celeste" gegen Italien (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Nur eine der beiden Mannschaften aus der Gruppe D kann Costa Rica ins Achtelfinale folgen. Das andere Team muss zusammen mit England die Heimreise antreten. In Uruguay ruhen die Hoffnungen auf dem Stürmerstar des FC Liverpool, der mit seinen zwei Treffern gegen die "Three Lions" seine Wichtigkeit schon unter Beweis gestellt hat.

Italien am Scheideweg: Cesare Prandelli steht mit den Azzurri in Natal vor dem frühen aus.

Prandellis Spiel des Lebens

Die Gruppe D hat mit England schon ein prominentes Opfer gefordert und es wird ein weiteres folgen. Italien und Uruguay spielen neben dem bereits qualifizierten Costa Rica den zweiten Achtelfinalteilnehmer im direkten Duell aus. Die Pleite gegen die Ticos empfanden die Tifosi als historische Schmach. Jetzt droht nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2010 schon wieder das frühe Ende. Kein Wunder, dass Coach Cesare Prandelli sagt: "Das wichtigste Spiel meines Lebens."

Pfeift auf die Dopingprobe: Joel Campbell und Costa Rica mischen die WM auf.

"Exzessive" Dopingtests bei Ticos: Maradona tobt

Costa Rica hat die Fußball-Elite mächtig aufgemischt. England ist in Gruppe D schon ausgeschieden, Italien und Uruguay liefern sich am Dienstag ein Endspiel, während die Ticos gegen die Three Lions auslaufen können. Das Ticket fürs Achtelfinale ist nach zwei Siegen schon gebucht. Allerdings sorgt jetzt ein umfangreicher Dopingtest nach dem Sensationssieg gegen Italien (1:0) für Unmut. Während es Trainer Jorge Luis Pinto locker sieht, wittert Diego Maradona gleich eine Verschwörung.

Naht der Abgang? Nationaltrainer Roy Hodgson und sein Kapitän Steven Gerrard.

Gebrochener Gerrard will nichts überstürzen

Neigt sich die Länderspiel-Karriere des Steven Gerrard dem Ende entgegen? Nach dem frühen WM-Aus hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft seine Zukunft bei den "Three Lions" am Sonntag offengelassen. Der unter Beschuss geratene Nationaltrainer Roy Hodgson ist trotz des frühen Ausscheidens optimistisch, was die Zukunft angeht. Für das letzte Gruppenspiel gegen Costa Rica am Dienstag (18 Uhr MESZ ), kündigte er mehrere Wechsel an.

Uruguays Alvaro Pereira (re.) gegen Italiens Matteo Darmian

Italien im Glück 

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In Gruppe D kam es in Natal zum Showdown zwischen zwei ehemaligen Weltmeistern, mit dem besseren Ende für Uruguay. Die Celeste nutzte durch Kapitän Godin die Überzahl in einer von vielen Fouls geprägten intensiven Auseinandersetzung. England konnte auch gegen Costa Rica, das sich den Gruppensieg sicherte, nicht gewinnen. Später (22 Uhr) geht es in Gruppe C zur Sache. Kolumbien ist bereits durch und spielt gegen Japan. Griechenland muss gegen die Elfenbeinküste ran.

Rot - Italien - Minute 59
AnstoßOrtMannsch. IMannsch. IIErg.


Di24.06. 18:00Natal  -  0:1 (0:0)


Belo Horizonte  -  0:0 (0:0)



Tabelle

Pl.VereinSp.g.u.v.ToreDiff.Pkte.
1 32104:137
2 32014:406
3 31022:3-13
4 30122:4-21




Sinnbild für das schwache Abschneiden Japans: Hoffnungsträger Shinji Kagawa bleibt hinter 
den Erwartungen zurück.


Kagawa das Sinnbild für Japans Zahnlosigkeit

Japan steht mit dem Rücken zur Wand. Zwei enttäuschende Partien, lediglich ein einziges Tor: Nur ein Sieg hilft im abschließenden Spiel gegen Kolumbien am Dienstag (22 Uhr, im LIVE!-Ticker). Das größte Problem ist die harmlose Offensive der Samurai Blue, bei denen besonders Hoffnungsträger Shinji Kagawa bisher hinter den Erwartungen zurück blieb. Überhaupt ist das Abschneiden der Asiaten bisher ernüchternd: In den ersten acht Spielen gelang den vier Vertretern nicht ein einziger Sieg. Nun droht das kollektive Vorrunden-Scheitern.

Ein Tanz befeuert das "gelbe Fieber": James Rodriguez (Nr. 10) und Kollegen sorgen bei der WM für Begeisterung.

Das gelbe Fieber kommt nach Cuiaba

Am Dienstagabend wird es auch in Cuiaba grassieren: das "gelbe Fieber".Kolumbien kommt zum Gruppenabschluss gegen Japan (22 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) und bringt seine euphorisierten Fans in gelben Trikots mit, die in Brasilien bislang Heimspielatmosphäre verbreiteten. Die "Cafeteros" gaben ihren Anhängern allerdings auch allen Grund zu Jubeltänzchen, erstmals haben sie sich bei einer WM schon nach zwei Gruppenspielen für die K.o.-Runde qualifiziert.
Es darf gerechnet werden: Den Griechen reicht unter Umständen ein mickriges Tor zum Weiterkommen.

Griechenland hofft auf Wunder der Vergangenheit

Nur mit einem Sieg im abschließenden Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste am Dienstag (22 Uhr im LIVE!-Ticker) kann sich Griechenland für das Achtelfinale qualifizieren. Rekordspieler Georgios Karagounis erinnert dabei an vergangene Heldentaten und bemüht genauso die Vergangenheit wie die Medien. Dass der Europameister von 2004 aber bedingungslos stürmt, darf nicht erwartet werden.

Will mit seinem Team Aufmerksamkeit erregen: Sabri Lamouchi.

Muss Drogba erneut auf der Bank Platz nehmen?

Die Elfenbeinküste könnte gegen Griechenland am Dienstag (22 Uhr im LIVE!-Ticker) das erste Mal in der Geschichte in das Achtelfinale einer WM einziehen. Ein Punkt würde den Ivorern eventuell schon reichen, mit einem Sieg sind die "Elefanten" sicher eine Runde weiter. Nationaltrainer Sabri Lamouchi steht vor dem "Endspiel" im Mittelpunkt und lässt einen Startelfeinsatz von Stürmerstar Didier Drogba offen.

Torwart Karnezis musste schon verletzt raus, Drogba (li.) hofft noch auf einen Treffer.

Griechenland führt gegen die Elfenbeinküste, Japan gleicht aus


+++ Liveticker Fußball-WM +++: Griechenland siegt in letzter Minute, Aus für Japan

Griechenland siegt in letzter Minute, Aus für Japan

Dramatisches Finale in der Gruppe C: Griechenland besiegt die Elfenbeinküste durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit und steht damit im Achtelfinale. Japan steht gegen Kolumbien vor dem Aus. 

Begegnungen

AnstoßOrtMannsch. IMannsch. IIErg.


Di24.06. 22:00Cuiaba  -  1:4 (1:1)


Fortaleza  -  2:1 (1:0)



Tabelle

Pl.Verein Sp. g.u.v. ToreDiff. Pkte.
1  3 300 9:27 9
 
2  3 111 2:4-2 4
3  3 102 4:5-1 3
 
4  3 012 2:6-4 1


Im Achtelfinale Holland - Chile -  Kolumbien - Costa Rica - Argentinien -Belgien - Brasil - Mexiko - Uruguay - Griechenland

Ausgeschieden - Spanien - Kamerun - England - Bosinien - Kroatien - Italien - Japan - Elfenbeinküste -


Achtelfinale

28,06 Erster G - A   -   Zweiter G - B - Brasilien      - Chile
29,06 Erster G - B   -   Zweiter G - A - Niederlande - Mexiko
28,06 Erster G - C   -   Zweiter G - D - Kolumbien - Uruguay      
29,06 Erster G - D   -   Zweiter G - C - Costa Rica  - Griechenland